Die Dogmotion®-Trainingstherapie

Sie beinhaltet die Bereiche Kondition, Warm-Up, Cool Down, Massage und Dehnungen. Diese Komplexe können sinnvoll bei Sporthunden, Diensthunden und
auch beim Freizeithund angewendet werden.

Eine gute Trainingsgrundlage ist die Voraussetzung für einen gesunden und
leistungsfähigen Hund!

Als Dogmotion®-Trainingstherapeutin entwickle ich Trainingskonzepte und -pläne
auf der Basis Ihrer individuellen Trainingsziele.
Diese können sehr unterschiedlich sein, wie z.B.

  • Steigerung der allgemeinen Fitness (auch für ältere Hunde), Gewichtsabnahme/Gewichthalten und auslastende Beschäftigung
  • Sportartspezifische Leistungssteigerung und Verletzungsprophylaxe (Sporthund)
  • Aufbau nach Verletzung/Krankheit

Vor jedem Trainingsplan wird ein ausführlicher Anfangsbefund erstellt.
Anhand dieses Befundes und der Trainingsziele werden die Trainingsmethoden ausgewählt und der Trainingsplan erstellt.

Das Training wird i.d.R. nach ausführlicher Anleitung vom Hundehalter selbständig durchgeführt und in regelmäßigen Abständen mit mir besprochen/angepaßt.
Erforderlichenfalls kann ich Sie aber auch gerne bei einzelnen Trainingsmaßnahmen begleiten oder Ihren Hund selbst im Training führen, wenn Ihnen die Zeit fehlt oder Sie aus gesundheitlichen Gründen das Training nicht selbst durchführen können.

 

Und hier noch ein paar ergänzende Informationen:

Trainingstherapie

Mit dem Begriff "Training" wird im allgemeinen Sprachgebrauch häufig die Erziehung von Hunden bezeichnet. Da der Begriff Training grundsätzlich für alle Prozesse gilt, die eine verändernde Entwicklung hervorrufen, ist dies sicher nicht falsch. Wenn wir hier über Training sprechen, dann jedoch im Sinne der "sportlichen" Definition: "Training bezeichnet im Sport einen komplexen Handlungsprozess mit dem Ziel der planmäßigen und sachorientierten Einwirkung auf den sportlichen Leistungszustand und auf die Fähigkeit zur bestmöglichen Leistungspräsentation in Bewährungssituationen." (Wikipedia)
Training bzw. Trainingstherapie umfaßt also für uns alle Maßnahmen zur Steigerung und Stabilisierung der sportlichen Leistung. Diese besteht aus Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit. Die Leistungsfähigkeit eines Hundes wird größtenteils durch seine genetische Ausstattung bedingt. Mittels Trainingstherapie kann die Leistung jedoch optimiert und das Verletzungsrisiko vermindert werden.

Schauen wir uns die einzelnen Leistungskomponenten etwas genauer an.
Die
"Kondition" unterteilt sich in:

  • Ausdauer: Kurzzeitausdauer, Mittelzeitausdauer, Langzeitausdauer
  • Kraft: Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktivkraft
  • Schnelligkeit: Reaktionsschnelligkeit, Beschleunigungsfähigkeit, Bewegungsschnelligkeit
  • Beweglichkeit: Gelenkbeweglichkeit, Dehnungsfähigkeit

Kraft (Maximalkraft) und Ausdauer sind durch gezieltes Training um etwa 40% steigerbar. Wobei die am besten trainierbare Leistungskomponente die lokale aerobe Ausdauer ist
(um mehrere 100 bis mehrere 1000 % steigerbar).
Die Beweglichkeit wird in der Trainings-therapie auf die Anforderungen der jeweiligen Sportart optimal angepaßt. Der größte genetisch bedingte Parameter ist die Schnelligkeit, die lediglich um ca. 15-20% gesteigert werden kann.

Ausdauertraining

"In sportwissenschaftlicher Hinsicht versteht man unter Ausdauer die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung und/oder die rasche Wiederherstellungsfähigkeit nach der Belastung. Konkret ist die Ausdauer die Fähigkeit, eine bestimmte Belastung (z. B. Laufgeschwindigkeit) über eine möglichst lange Zeit aufrechterhalten zu können ohne vorzeitig körperlich bzw. geistig zu ermüden und sich so schnell wie möglich wieder zu regenerieren." (Wikipedia)
Ein individuell angepaßtes Ausdauertraining ist nicht nur für Sport- und Diensthunde wichtig, sondern genauso für ältere und kranke (Aufbau) Hunde. Denn Ausdauertraining wirkt positiv auf:

        • das Herz-/Kreislaufsystem
        • die Muskulatur
        • das Blut
        • die Lunge / Atmung
        • das Nervensystem

Kraft-/Muskelaufbautraining

Im Krafttraining wird der Muskelaufbau verbessert. Es kommt zu einer Zunahme der Anzahl der Myofibrillen in den Muskelfasern und damit zu einer Vergrößerung des Muskelfaser-querschnitts. Durch die verbesserte Erregungsübertragung können mehr Einheiten innerhalb eines Muskels gereizt werden. Gleichzeitig wird die intramuskuläre Koordination (Nerv-Muskel-Zusammenspiel) verbessert. Gezieltes Krafttraining dient nicht nur der Leistungssteigerung im Sport, sondern auch dem Aufbau nach Verletzung und der Verletzungsprophylaxe.

Koordinationstraining

Das Koordinationstraining zielt auf eine verbesserte intramuskuläre (Nerv-Muskel-Zusammenspiel) und intermuskuläre (Zusammenwirken verschiedener Muskeln) Koordination. Letztere ist eine besonders wichtige Komponente zur Verletzungsprävention, auch und gerade bei älteren Hunden.