Mobile Hundemassage und Dorntherapie 
 

Massage kennt und schätzt wohl jeder Hundehalter als besonders wohltuend und schmerzlindernd. Aber nur wenige wissen um den Wert der Massage für ihren vierbeinigen Freund. Dabei liegt ein großer Vorteil der Massage gerade in ihrer relativ einfachen Erlernbarkeit. Die meisten Hundehalter können schon nach wenigen Übungseinheiten unter sachkundiger Anleitung ihre Hunde selbst massieren. Je nachdem, wie eine Massage durchgeführt wird, kann sie zur Entspannung und Schmerzlinderung (klassisch) oder zur Aktivierung und Vorbereitung auf Belastung (Sportmassage) beitragen.

Die Entspannungsmassage wird insbesondere bei folgenden Indikationen eingesetzt:

  • zur Schmerzlinderung bei Beschwerden am Bewegungsapparat
  • im Cool Down für Sporthunde nach einem Training oder Wettkampf
  • zur Entspannung besonders ängstlicher oder hyperaktiver Hunde
  • als Wellnessbehandlung

Eine Massage

  • wirkt entspannend und beruhigend
  • senkt die Muskelgrundspannung
  • führt zu einer deutlichen Mehrdurchblutung und Temperaturanstieg
  • dient der mechanischen Lösung von Muskelverspannungen, Verklebungen
    und Narbengewebe
  • schwemmt schmerzauslösende Substanzen aus dem Gewebe heraus und kann Schmerzhemmungsmechanismen in Gehirn und Rückenmark aktivieren
  • verbessert das Körpergefühl

Zur Anwendung kommen verschiedene Massagegriffe wie Streichungen (Effleuragen), Knetungen (Petrissagen), Zirkelungen (Friktionen), Rollungen und Schüttelungen.
Die Entspannungsmassage dauert durchschnittl. 30 Minuten (je nach Erkrankung, Größe des Hundes etc.),

Die Dorntherapie ist eine sanfte, manuelle Form der Wirbelsäulenbehandlung.
Einfach ausgedrückt: Die Statik des Skeletts wird wieder hergestellt. Dabei arbeitet der Therapeut nur mit seinen Händen und sanften Griffen. Anders als in der Chiropraktik werden keine ruckartigen Bewegungen und lange Hebel eingesetzt.
Durch das Einrichten verschobener Wirbel erfährt der Hund eine sofortige Schmerzlinderung oder -befreiung. Die Hunde bekommen wieder mehr Freude an Bewegung.

In der Humanmedizin ist diese von Dieter Dorn entwickelte Therapieform bereits seit den 70er Jahren bekannt. Für die Anwendung am Hund wurde sie erst in jüngerer Zeit entsprechend modifiziert.

Einsatzgebiete der Dorntherapie am Hund:

  • klassisch bei jeder Art von Rückenbeschwerden und Bewegungseinschränkungen
  • Mobilisation bei alten Hunden
  • nach langer Ruhephase z.B. durch Krankheit, Unfall
  • Erschöpfungszustände
  • lange unübliche Belastung (z.B. Bergwandern)
  • als Wellnessbehandlung

Die Behandlung ist für den Hund grundsätzlich angenehm. Lediglich das Lösen der Blockaden* ist mit einem leichten Druckschmerz verbunden, den menschliche Patienten
als "Wohlfühlschmerz" beschreiben.

Zusätzlich bietet die Therapie die Vorteile der klassischen Massage. Die Durchblutung, Entschlackung und Entspannung der Wirbelsäulenhaltemuskulatur wird gefördert.
Da man beim Hund von der Halswirbelsäule zur Lendenwirbelsäule arbeitet, wird automatisch immer wieder der Blasenmeridian in Flußrichtung ausgestrichen. Auf diesem befinden sich viele Akupunktur-/Akupressurpunkte. Die Behandlung kann sich daher auch positiv auf Magen- und Verdauungsprobleme auswirken. Gleichzeitig kann man die Dornbehandlung mit einer Nervenpunktmassage vergleichen, da die Nervenaustrittspunkte an der Wirbelsäule massageartig behandelt werden.

*In der Dorn Therapie wird immer von Blockaden gesprochen, egal ob es sich um Wirbelverschiebungen oder tatsächliche Blockaden handelt.